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Viele Menschen bei Anschlägen in Neuseeland getötet
шок
21.03.2019

Viele Menschen bei Anschlägen in Neuseeland getötet

Bei live in sozialen Medien übertragenen Angriffen auf mindestens zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch während des Freitagsgebets wurden nach Medienberichten bis zu 30 Menschen getötet. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben vier Angreifer fest, darunter eine Frau. An den Fahrzeugen der Angreifer seien Sprengsätze gefunden worden, hieß es, die von der Armee entschärft worden seien. Weitere Täter könnten nicht ausgeschlossen werden, sagte Polizeichef Mike Bush.

Nach Angaben des australischen Regierungschefs Scott Morrison handelt es sich bei einem der Angreifer um einen rechtsextremen Australier. Der Angriff sei von einem "extremistischen, rechtsgerichteten, gewalttätigen Terroristen" verübt worden, sagte Morrison. Dieser sei ein in Australien geborener Staatsbürger seines Landes. Der Mann gab sich im Internet selbst als Brenton Tarrant aus, 28 Jahre alt und Australier.

"Das ist absolut tragisch, es gibt so viele Betroffene", sagte Bush. Die allermeisten Getöteten seien noch nicht identifziert. In Christchurch laufe ein Großeinsatz, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten. "Das verlangt jeden verfügbaren Polizisten." Eine zwischenzeitliche Schließung aller Schulen in der Gegend wurde wieder aufgehoben.

Ein auf Facebook live übertragenes Video zeigt die Angriffe. Das nach Medienberichten 17 Minuten dauernde Material stammt offenbar von dem australischen Täter: Auf den Bildern ist zu sehen, wie ein glatt rasierter Mann gegen 13.40 Uhr Ortszeit die Moschee betritt und zu schießen beginnt. Es ist zu erkennen, wie zahlreiche Menschen zu Boden gehen oder zu fliehen versuchen. Das Video wurde auch auf anderen Kanälen verbreitet.

"Ich habe die Bilder in den sozialen Medien gesehen, sie sind verstörend", sagte Bush. "Wir tun alles, um das zu entfernen." Auf Twitter wurde von einem der Angreifer ein langes Manifest veröffentlicht. Die Behörden baten, das Material nicht zu teilen. Bush wollte trotz dieser Bilder und der bislang bekannten Tatumstände bislang noch nicht bestätigen, dass es sich um einen Terroranschlag handelt. Die Ermittlungen dauern an.

 Sein Account auf Twitter und Facebook wurde gesperrt. Das 73-seitige Manifest erinnert an Anders Breivik., wobei sich der Autor hierin selbst interviewt. Auf die Frage: "Was wollen Sie?" antwortet er: "Wir müssen die Existenz unseres Volkes sicherstellen und die  Zukunft der weißen Kinder."

What has happened in Christchurch is an extraordinary act of unprecedented violence. It has no place in New Zealand. Many of those affected will be members of our migrant communities – New Zealand is their home – they are us.

Die Angriffe waren in der Masjid-al-Noor-Moschee im Stadtzentrum und in einer Moschee im Vorort Linwood verübt. Wegen der Gefahrenlage rief die Polizei für ganz Neuseeland dazu auf, Moscheen vorerst zu meiden. Die Innenstadt von Christchurch wurde abgeriegelt, Schüler durften ihre Klassenräume nicht verlassen und alle Menschen in Christchurch wurden aufgerufen, nicht auf die Straße zu gehen.

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern sprach von einem "außergewöhnlichen und beispiellosen Gewaltakt". Ihr Land durchlebe gerade einen seiner "dunkelsten Tage". Unter den Opfern mögen sehr viele Migranten und Geflüchtete sein, sagte Ardern. "Sie sind wir", sagte Ardern. Es handele sich um einen "Angriff auf alle Neuseeländer".
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